Ablauf

Hier möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in den Ablauf unseres Physiktages geben...

 

Den Schülerinnen und Schülern entstanden keine Kosten für diesen Tag, da unser Sponsor, die gesamten Kosten für die Busfahrten übernahm. Nach der Ankunft am CHG ging es für die Viertklässler in einen klassischen Stufensaal, wo wir ihnen im Rahmen einer Physikshow einige spannende Experimente vorführten. Hier stand der "Wow-Effekt" im Vordergrund. Nach der ca. 45 minütigen Vorführung versorgten wir unsere Gäste mit selbstgebackenem Kuchen und Brezen. Gleich nach der kurzen Pause durften die Kinder unter unserer Anleitung selbst experimentieren. Dazu wurden sie in Gruppen aufgeteilt und 11 Stationen zugewiesen, die sie nach einem vorgefertigten Laufzettel bearbeiteten. Jede Station wurde von einem P-Seminaristen betreut und wenn nötig wurde auch einmal Hilfestellung gegeben. Am Schluss des Tages kamen alle 4.Klässler noch einmal zusammen, um das Lösungswort zu überprüfen. Zum Abschluss ließen wir noch eine luftdruckbetriebene Rakete in unserem Schulhof steigen.

Wir hoffen, dass unseren kleinen Gästen der Aktionstag gefallen hat und dass sie einiges gelernt haben und wir das Interesse für die Physik wecken konnten.

 

Physikshow

 

Im Rahmen einer circa 45 minütigen Show, die am Anfang des Physiktages stand, wurden den Grundschülerinnen und Schülern verschiedene spektakuläre Effekte der Physik vorgestellt. Unter anderem zeigten wir, wie ein Lasernetz "gebaut", eine Essiggurke zum Glühen oder elektrischer Strom sichtbar gemacht werden kann. Des Weiteren wurde die Funktionsweise einer Wärmebildkamera, die Auswirkung von Vakuum auf luftgefüllte Objekte und die Möglichkeit "Musik"durch Menschen zu leiten gezeigt. Ein Highlight stellten die Versuche mit flüssigem Stickstoff dar. Hier zeigte unser Kursleiter Herr Pertl, dass mit Hilfe von dieser Flüssigkeit nicht nur schlaffe Rosen "wiederbelebt" und Gummibälle hüpf-unfähig gemacht werden konnten sondern auch "frozen deserts" hergestellt  werden können.

In der darauf folgenden Pause, die für 15 Minuten anberaumt war, wurden die Kinder mit selbstgebackenem Kuchen und Brezen von uns versorgt.

 

Selbstexperimentierphase

 

In der Phase des Selbstexperimentierens durften die Schülerinnen und Schüler endlich zum ersten Mal "selbst ran". Am Nachmittag vor dem Physiktag wurden alle Experimente von uns bereits aufgebaut, so dass dann bereits ab 7.50 Uhr alles bereit stand. In diesem Zeitabschnitt wurden die Schüler in zwei Räume verteilt in denen 5 bis 6 Versuche aufgebaut waren. Jeder P-Seminarist besetzte genau eine Station, die von ihm aufgebaut und betreut  worden ist. Nach einem fest gelegten Zeitplan wechselten die Grundschüler, die in jedem Raum in sechs Gruppen eingeteilt worden waren, die Stationen. Nach dem Durchlaufen aller Stationen in einem Raum wurde dieser gewechselt. Die Gesamtexperimentierzeit betrug ca. 1:40 Stunden. Dabei wurden alle Bereiche der Physik des Grundschullehrplans berücksichtigt durch Versuche, wie die Zitronenbatterie, die Hebelwaage oder dem Augenmodell, abgedeckt. Somit konnten die Schüler die im Unterricht schon teilweise erlernten theoretischen Kenntnisse mit praktischen Erfahrungen vertiefen. Außerdem eröffneten wir den Grundschülern auch neue Horizonte mit der Durchführung weiterführender Experimente wie zum Beispiel das Energiefahrrad, einer Wasser U-Bahn, der Visualisierung von Schallwellen oder dem Coanda-Effekt.

Den Schlusspunkt setzten wir mit der Bekanntgabe des Lösungswortes in unserem "Physik-Show-Raum".